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Sonderputze

Abgesehen von den traditionellen Putzen wie Kalkzementputz, Kalkgipsputz, Gipskalkputz, Lehmputz und Zementputz gibt es ein paar mit besonderen Eigenschaften.

  • Sanierputz Er eignet sich hervorragend, um Oberflächen von feuchtem und salzhaltigem Mauerwerk trockenzulegen. Die Anwendung erfolgt aber als begleitende Maßnahme zu sonstigen Bautrocknungsarbeiten. Die Anwendung erfordert hohes Fachwissen und ist nur nach Fachberatung und mit geeigneten Handwerksbetrieben anzuraten.
  • Wärmedämmputz Seit ca. 30 Jahren wird Wärmedämmputz verwendet. Er kann bis zu 80mm Dicke aufgebracht werden, hat aber nur eine bedingte Wärmedämmfähigkeit. Durch den verstärkten Einsatz der Wärmedämm-Verbundsysteme kommt dieser Putz immer weniger zur Anwendung. Zum Ausgleich starker Unebenheiten z.B. bei Altbausanierungen ist er aber gut geeignet.
  • Sperrputz
  • Abdichtende Wirkungen durch Putz erreicht man mit einem Sperrputz. Eine vollständige Abdichtung, wie z.B. mit Bitumenschweißbahn o.ä. kann mit Sperrputz aber nicht erzielt werden.
  • Akustikputz Um in Räumen bestimmte raumakustische Eigenschaften zu erreichen, wird die Oberfläche der Bauteile schallabsorbierend ausgestattet. Akustikputze werden häufig als Spritzputze auf hydraulischer Bindemittelbasis hergestellt.
  • Brandschutzputz Um für bestimmte Bauteile einen höheren Brandschutz zu erreichen, werden diese mit einem Brandschutzputz versehen. Dieser hat zur Folge, dass sich die Feuerwider-standsdauer für das Bauteil erhöht.
  • Magnetputz In Büroräumen können Magnetputze eingesetzt werden. Dadurch ist man in der Lage, an den so verputzten Wänden an jeder Stelle Pläne, Merkzettel o.ä. aufzuhängen. Strahlenschutzputz. Sie werden am häufigsten zum Schutz gegen Röntgenstrahlung verwendet. Ihre Wirkung erzielen sie durch Schwermetallzuschläge.

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